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dwg AVX-1806 · Produkte

Streckmetall

Streckmetall aus einem Blech ohne Schweißverbindungen.

Definition

Streckmetall entsteht durch versetztes Einschneiden und Strecken eines Blechs. So bildet sich ein rautenförmiges Gitter ohne Stanzabfall oder Schweißverbindungen zwischen den Stegen. Die Geometrie ist richtungsabhängig. Bei der Berechnung von Tragfähigkeit und Durchbiegung sind deshalb Ausrichtung, Auflager und Spannweite zu berücksichtigen.

Auch bekannt als: Streckmetall · Streckgitter · Streckmetallblech · Streckmetallgitter · Streckmetallroste · gewalztes Streckmetall

Ein Streckmetallpaneel kann sich zu stark durchbiegen, wenn Spannweite oder Einbaurichtung von der Auslegung abweichen. Das betrifft beispielsweise Laufstege, Paneele unter Wagenrädern und Schutzgitter. Prüfen Sie bei einem Austausch auch Auflager und Belastung. Werkstoff und Maschenmaß allein bestimmen die Tragfähigkeit nicht.

Wir liefern Streckmetall in Stahl, Edelstahl und Aluminium. Erhabene oder gewalzte Paneele können nach Zeichnung zugeschnitten, eingerahmt oder geformt werden. Senden Sie Endmaße, Spannweite und Lastfall. Wir arbeiten nach Ihrer Zeichnung oder helfen bei deren Erstellung. Verfügbarkeit und Lieferzeit werden im Angebot für die gewählte Kombination bestätigt.

Geben Sie Maschenlänge, Maschenbreite, Stegbreite und Blechdicke jeweils mit Bezeichnung an. Die Reihenfolge kann je nach Lieferant abweichen. Maschenmaße werden zwischen den Knotenmitten gemessen. Die freie Öffnung ist kleiner. Kennzeichnen Sie die Maße als erhaben oder gewalzt, da das Walzen Geometrie und Dicke verändert.

dwg AVX-1806 · steel / 304 / 316L / aluminium

Wo es eingesetzt wird

Streckmetall · AVX-1806
Eigenschaft Wert
Maschenlänge × Maschenbreite × Stegbreite × Blechdicke (z. B. 43 × 13 × 3 × 2 mm) — die Reihenfolge unterscheidet sich je Lieferant, Zahlen benennen
≈ 5–150 mm, Knotenmitte zu Knotenmitte (Standardbereich); Mikrostreckmetall feiner, schwere Roste gröber
≈ 2–60 mm (Standardbereich, feiner auf Anfrage); die freie Öffnung ist kleiner
≈ 1–8 mm (Standardbereich); bestimmt zusammen mit der Masche offene Fläche und tragenden Querschnitt
≈ 0,4–6 mm (Standardbereich); stärkere Dicken auf Anfrage
ungewalzt (wie gereckt) oder gewalzt (geebnet — Tafel streckt sich, Dicke nimmt ab)
typisch 30–80 %, ergibt sich aus Masche und Stegbreite
z. B. 28 × 10 × 2 × 1,5 · 43 × 13 × 3 × 2 · 62 × 22 × 3 × 2 · 76 × 28 × 5 × 3 mm — verbreitete Muster, grob 55–75 % offen in der ebenen Projektion; als Anhalt zur Bestimmung, keine Lagerliste
üblich 1000 × 2000, 1250 × 2500 und 1500 × 3000 mm; welches Format läuft, hängt von Werkstoff und Masche ab — Zuschnitt, gerahmte Tafeln und Coil auf Anfrage
Stahl (blank, feuerverzinkt oder beschichtet), 304/316L, Aluminium; Kupfer, Messing und Titan auf Anfrage

Die angegebenen Werte sind Standard-Branchenbereiche, keine Zusage. Maschenmaße, Stegbreite, Blechdicke, Form und Format werden je Anwendung nach technischer Prüfung bestätigt. Tragende Tafeln erfordern eine Berechnung für die tatsächliche Stützweite, Auflagerung und Belastung. Die Angaben auf dieser Seite sind keine zulässigen Lasten.

Worauf Sie bei der Anfrage achten

Die vier Zahlen — und welche welche ist

Geben Sie LWM, SWM, Stegbreite und Blechdicke getrennt an. Vermerken Sie, ob die Maße für ungewalztes oder gewalztes Material gelten. Messen Sie bei einer vorhandenen Tafel über mehrere Maschenteilungen und teilen Sie durch deren Anzahl, um Messfehler zu verringern.

Ungewalzt oder gewalzt

Ungewalztes Streckmetall hat geneigte Stege und eine erhabene Oberfläche. Gewalztes Material wird nach dem Strecken geebnet und bietet eine plane Fläche für Montage, Beschichtung und Reinigung. Dadurch verringert sich die Dicke etwas und die Steifigkeit ändert sich. Geben Sie die benötigte Form mit den dazugehörigen Maschenmaßen an.

Stützweite, Lastfall und Ausrichtung

Für eine Lastberechnung benötigen wir die lichte Stützweite, die Anzahl der aufliegenden Seiten und die zulässige Durchbiegung. Geben Sie an, ob die Last verteilt, punktförmig oder durch ein Rad aufgebracht wird. Nennen Sie auch die Tafelausrichtung. Ein Lasttabellenwert gilt nur, wenn Spannrichtung und weitere Annahmen zu Ihrer Anlage passen.

Werkstoff, Oberfläche und die Schnittkante

Wählen Sie Werkstoff und Oberfläche nach den Umgebungsbedingungen. Feuerverzinken nach dem Strecken schützt die dabei entstandenen Schnittflächen. Edelstahl kann bei korrosiven oder hygienischen Anwendungen erforderlich sein. Aluminium ist eine Option bei Gewichtsvorgaben. Nennen Sie Schnitte nach der Beschichtung und ob freiliegende Kanten einen Rahmen benötigen.

Werkstoffe & Varianten

Stahl ist walzblank, nach dem Strecken feuerverzinkt oder pulverbeschichtet erhältlich. Wir liefern auch Edelstahl 304 und 316L sowie gängige Aluminium-Konstruktionslegierungen. Kupfer, Messing, Titan und Duplex sind für bestimmte Anwendungen möglich. Umgebung und Belastung bestimmen die Auswahl. Werkstoff, Dicke und Masche müssen gemeinsam geprüft werden, da nicht jede Kombination verfügbar ist. Werkstoffzeugnisse nach EN 10204 3.1 sind auf Anfrage erhältlich. Verfügbarkeit und Lieferzeit werden im Angebot bestätigt.

Häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet Streckmetall von Lochblech?

Beim Lochen werden Löcher aus dem Blech gestanzt. Beim Strecken wird es eingeschnitten und auseinandergezogen, ohne Material auszustanzen. Die Stege bleiben verbunden und das Blech deckt eine größere Fläche ab. Lochblech kann runde oder längliche Löcher haben. Streckmetall hat eine richtungsabhängige Rautenstruktur und eine erhabene Oberfläche, sofern es nicht gewalzt wird. Die erforderliche Steifigkeit und Oberfläche helfen bei der Auswahl.

Was bedeuten LWM und SWM?

LWM bezeichnet die lange, SWM die kurze Maschendiagonale. Beide Maße werden zwischen den Knotenmitten gemessen. Dafür werden auch die Bezeichnungen LWD und SWD verwendet. Die freie Öffnung ist kleiner als das Nennmaschenmaß. Beschriften Sie die Maße in Ihrer Anfrage. Messen Sie eine vorhandene Tafel über mehrere Teilungen und teilen Sie durch deren Anzahl. Stegbreite und Blechdicke messen Sie separat mit einem Messschieber.

Soll ich ungewalztes oder gewalztes Material angeben?

Ungewalztes Material hat geneigte Stege und eine erhabene Oberfläche. Gewalztes Material wird anschließend geebnet und bietet eine plane Fläche für Montage, Beschichtung, Reinigung oder Druck. Das Walzen verändert auch Dicke, Steifigkeit und Maschenmaße. Geben Sie an, welche Form Ihre Maße beschreiben.

Ist die Tafel begehbar und welche Last trägt sie?

Dafür ist eine Berechnung anhand von lichter Stützweite, Auflagern, Maschengeometrie, Werkstoff und zulässiger Durchbiegung erforderlich. Auch die Tafelausrichtung spielt eine Rolle. Nennen Sie eine verteilte Last, Punktlast oder Radlast. Prüfen Sie bei einer Lasttabelle, ob alle Annahmen zu Ihrer Anlage passen.

Wie groß ist die offene Fläche von Streckmetall?

Die offene Fläche liegt typischerweise bei 30 bis 80 %. Sie ergibt sich aus Maschengeometrie und Stegbreite. Größere Öffnungen oder schmalere Stege ergeben mehr offene Fläche und lassen weniger Material zur Lastaufnahme übrig. Der Prozentwert wird in ebener Projektion gemessen. Bei erhabenem Material kann die wirksame Öffnung unter einem Winkel kleiner sein. Berücksichtigen Sie bei Strömungs- oder Rückhalteberechnungen auch die tatsächliche freie Öffnung.

Ist Streckmetall fester als Schweißgitter?

Das hängt von Konstruktion und Belastung ab. Streckmetall hat durchgehende Stege ohne Schweißverbindungen an den Kreuzungen. Schweißgitter bietet ein rechtwinkliges Raster und eine ebene Oberfläche. Ein Vergleich der Tragfähigkeit benötigt Abmessungen, Stützweiten, Auflager und Lasten beider Tafeln.

Welcher Werkstoff und welche Oberfläche eignen sich für außen?

Eine gängige Option ist nach dem Strecken feuerverzinkter Stahl. Dabei werden auch die neu entstandenen Schnittflächen beschichtet. Edelstahl 304 und 316L sind Alternativen. Chloride aus Küstenluft, Streusalz oder Reinigungsmitteln beeinflussen die Werkstoffwahl. Aluminium kann bei Gewichtsvorgaben geeignet sein. Nennen Sie Schnitte nach der Beschichtung, damit der Kantenschutz berücksichtigt werden kann.

Welche Angaben brauchen Sie für ein Angebot?

Senden Sie Werkstoff, Dicke, lange und kurze Maschenmaße, Stegbreite, fertige Tafelabmessungen und Menge. Vermerken Sie, ob die Maße für ungewalztes oder gewalztes Material gelten. Ergänzen Sie bei tragenden Tafeln Stützweite, Auflager, Lastfall und Durchbiegungsgrenze. Geben Sie Rahmen, Abkantungen, Rundungen und Schnitte vor Ort an. Eine DXF-Datei oder bemaßte Skizze hilft bei der Prüfung. Wir können auch beim Erstellen einer Zeichnung helfen.

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Produktions- und Lieferoptionen bestätigen wir nach Prüfung der technischen Anforderungen und verfügbaren Kapazitäten. Bis dahin bleibt Ihr Wunschtermin vorläufig.

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